Märtyrer der NS-Zeit aus Finnentrop-Fretter:

Am 16. Dezember 1942 ist Josef Quinke aus Fretter in der Hölle des Konzentrationslagers Sachsenhausen umgekommen. Der Bäckermeister gehörte zu einem Netz junger katholischer Männer, die sich im Sauerland trotz Verbot heimlich austauschten und organisierten. Er verbreitete u.a. Predigten des münsterländischen Bischofs von Galen, der öffentlich gegen die planmäßige Ermordung sogenannter „Behinderter und Geisteskranker“ im Nazi-Staat protestierte. Die Hirtenworte wurden auf einer Schreibmaschine „Marke Urania Type 4“ erfasst und mit einem einfachen Apparat in einer Scheune vervielfältigt. Quinke legte sie auch in die Feldpost-Päckchen an Soldaten aus der Gemeinde. Doch hierüber bewahrten nicht alle Empfänger Stillschweigen.

Josef Quinke – Repro

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